Donnerstag, 20. September 2012

19. Sept. Erster Tag Montreal

Morgens erreicht uns schon eine gute Nachricht. Matthias hat die Facharztprüfung geschafft!
Es regnet nicht mehr, aber es ist mit weniger als 10 Grad und Wind ziemlich kalt.
Wir wohnen zentral und können gleich in der Umgebung starten, mit der Cathedrale Marie-Reine-du-Monde, sie wurde im Jahr 1894 als 1:3 Kopie der Peterskirche in Rom fertig gestellt

und ist Sitz des Erzbischofs von Montreal.
Ganz in der Nähe am Place Ville-Marie spiegelt sich im Hochhauskomplex des chinesisch-amerikanischen Archtikten I.M. Pei, der auch die Louvre-Pyramide entwarf, eindrucksvoll die Umgebung. Der Komplex stammt aus den 60iger Jahren und hat einen kreuzförmigem Grundriss.
Die Skulpture "Illuminated Crowd" von Raymond Mason (1985) spiegelt sich in den Glasfassaden der Hochhäuser - unter anderem des McGill College
"A crowd has gathered, facing the light, an illumination brought about by fire, an event, an ideology -- or an ideal. The strong light casts shadows, and as the light moves toward the back and diminishes, the mood degenerates; rowdiness, disorder and violence occur, showing the fragile nature of man. Illumination, hope, involvement, hilarity, irritation, fear, illness, violence, murder and death -- the flow of man's emotion through space." (Mason)

Das Museum of Contemporary Arts am Place des Arts

die Basilique Notre-Dame wurde 1824-29 als damals größte Kirche Nordamerikas vom New Yorker Architekten James O'Donnel errichtet
Der wie ein Märchen aus Kunst und Kitsch wirkende Innenraum bietet 3.500 Personen Platz und besteht vor allem aus bemaltem und mit Blattgold geschmücktem Holz

Blick vom Alten Hafen auf die Kuppel der früheren Markthalle
und auf den US-Pavillon der Expo '67, die 62m hohe Biosphäre

Von Lincoln über Montpellier und Shelburne nach Montreal

Nach einem guten mexikanischen Abendessen verbingen wir eine sehr ruhige Nacht und sind für die restlichen 200 Meilen nach Montreal gewappnet. Wir starten um etwa 9:30. Kurz nach der Abfahrt beginnt es zu regnen. Mit kurzen Pausen regnet es die ganze Strecke, um bei der Ankunft in Montreal den Höhepunkt zu erreichen.
Am Morgen mache ich in Lincoln vor dem Frühstück noch einige Schnappschüsse von der Herbstlandschaft Neuenglands

Unser erstes Ziel ist Montpellier, die Hauptstadt Vermont's - mit gut 8.000 Einwohnern - die kleinste Hauptstadt der United States, die auf gepflegte Küche Wert legt und stolz drauf ist, als einzige Hauptstadt ohne McDonald's auszukommen. Wir genehmigen uns einen Kaffee im La Brioche.


Weithin sichtbar ist die goldene Kuppel des State House

Unser nächstes Ziel ist das heute wettermäßig nicht sehr günstige Freilichtmuseum Shelburne am Lake Champlain; "this museum boasts a stellar collection of American folk art, New England architecture and, well, just about everything. The wildly eclectic collection ranges from an early American sawmill to the Lake Champlain side-wheeler steamship Ticonderoga."
Ein Highlight bildet das Electra Havemeyer Webb Memorial Building - seine Einrichtung und die beeindruckende Galerie



unter anderen einige Monets.

The steamship S.S. Ticonderoga is a fully restored, side-wheel passenger steamer built in 1906 and moved to the Shelburne Museum grounds in 1955. When visiting the museum, you can buy a DVD or tape that shows the Ticonderoga's remarkable final journey from Lake Champlain to it's present location.


Nach einem kleinen Lunch fahren wir weiter in den Norden nach Montreal, wo wir bei strömendem Regen um ca 18:30 im Holday Inn, in der Rue Crescent ankommen